Speed - Auf der Suche nach der verlorenen Zeit - Di. 21.03 - BR: 22.30 Uhr

Die große Raserei

Es ist schon seltsam: Auf der einen Seite hilft uns der technische Fortschritt, immer mehr Zeit zu sparen. Dreckige Wäsche, schmutziges Geschirr - das alles erledigt sich längst nebenbei. Und wer Bankgeschäftige tätigen will, muss heute keine langen Wege mehr zurücklegen, sondern nur ein paar schnelle Klicks tätigen. Den Kaffee nimmt man mit auf die Straße - "to go", weil's schneller geht. Dennoch leiden die Meisten unter ständigem Zeitmangel. Aber wieso? Warum haben wir trotz allem so wenig Zeit? Eben dieser Frage widmete sich Grimmepreisträger Florian Opitz ("Der große Ausverkauf") 2011 in seinem zweiten Kinofilm "Speed - Auf der Suche nach der verlorenen Zeit".

Auf der Suche nach Antworten betrieb der Dokumentarfilmer einigen Aufwand: Opitz spricht mit Zeitmanagement-Experten, Wissenschaftlern, Therapeuten und gehetzten Unternehmern, aber auch mit Aussteigern, die ihren Alltag entschleunigen und versuchen, ihren eigenen Rhythmus zu finden. Gute eineinhalb Stunden dauert die kritische Dokumentation, die das BR-Dritte nun ausstrahlt - die Zeit sollte man sich auf jeden Fall nehmen.

Wolf J. Krauss

Trailer

Diesmal begleitete die Reportage-Reihe einen jungen Berliner, der sich an Bord eines Rettungsschiffs vor der Küste Libyens um Flüchtlinge kümmert, die in Seenot geraten sind.
Experten, Betroffene, ehemalige Kindersoldaten - sie alle geben Auskunft über die Terrormiliz Islamischer Staat, deren Erfolge noch immer ein Rätsel sind.
Lea, die an der für sie tödlichen Krankheit Mukoviszidose leidet, will in Zürich sterben. Ihre Familie soll damit einverstanden sein und helfen.
Schöne neue Welt: Neue Mess- und Bildgebungsverfahren ermöglichen künftig die Optimierung des menschlichen Körpers. Stirbt dann die Individualität?
Am Comedydienstag bei ProSieben startet die neue Sitcom "The Mick". 17 Folgen sind zunächst geplant. Zudem sind neue Folgen der Comedy-Reihe "Mom" zu sehen.
Der sommerliche Pop-Schwerpunkt bei ARTE widmet sich vom 14. Juli bis 20. August Phänomenen der britischen Popkultur.
Heimchen am Herd oder Strippenzieher im Hintergrund? Die fünfteilige Dokureihe "Despot Housewives" porträtiert Ehefrauen berüchtigter Diktatoren und Machthaber.
Ein Paukenschlag: Stefan Raab produziert mit "Das Ding des Jahres" eine neue Show auf ProSieben. Indes übernimmt TV-Koch Steffen Henssler Raabs altes Format "Schlag den Raab".
Jetzt geht es um Leben und Tod: Das Drama rund um Sunny (Valentina Pahde) Chris (Eric Stehfest) und Felix (Thaddäus Meilinger) wird spannender denn je!
WDR-Moderatorin Bettina Böttinger macht in Literatur: In der vierteiligen Reihe "Böttingers Bücher" porträtiert die 60-Jährige Autoren und deren Geschichten.
"Pan Tau" kehrt zurück: Die klassische Kinderserie aus den 70er-Jahren erhält ein Remake fürs deutsche Fernsehen. 2020 soll der Melonenträger mit den magischen Kräften sein Comeback feiern.
Sky 1 zeigt den "Quatsch Comedy Club". Und Moderator Thomas Hermanns hat sichtlich Großes vor: "Let's make Stand-Up-Comedy great again!"
Zum fünften Mal findet die Show "Die Schlager des Sommers" statt. Florian Silbereisen führt durch den musikalischen Abend, der dieses Mal größer denn je werden soll.