Gott und die Welt: Grundeinkommen gewonnen! - So. 19.03 - ARD: 17.30 Uhr

Möglichkeit der Selbstfindung?

Die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens ist nicht neu. Sie könnte etwa mit sich bringen, dass jeder Bürger 1.000 Euro vom Staat erhält. Und das jeden Monat - ohne Gegenleistung! Auf der anderen Seite würden dann allerdings allgemeine steuer- und abgabenfinanzierte Sozialleistungen wie Arbeitslosengeld, Sozialhilfe oder Kindergeld entfallen. Mit diesem Gedanken an ein Grundeinkommen wagt eine Berliner Initiative ein spannendes Experiment. Basierend auf Spenden und geringen Kosten für die Teilnehmer verlost sie bei einem Glücksspiel 1.000 Euro im Monat - für immerhin ein ganzes Jahr. Ziel der ungewöhnlichen und sich selbst tragenden Lotterie ist, dass die Gewinner erleben sollen, wie ein Alltag nur mit diesem Grundeinkommen zu meistern ist. Im Film von Susanne Bausch im Rahmen von "Gott und die Welt" im Ersten erzählen gleich drei Gewinner und Gewinnerinnen, wie sie mit der neuen finanziellen Situation umgehen.

Die Lotterie der Initiative aus der Bundeshauptstadt ist nicht ohne Hintergedanken. Berichten die Gewinner positiv von ihren Erfahrungen mit dem gewonnenen Grundeinkommen, könnten konkretere Vorschläge an womöglich interessierte Politiker unterbreitet werden. Und wie die Reportage zeigt, sieht es dafür nicht einmal so schlecht aus.

Die junge Mutter Valerie beispielsweise will das Jahr nutzen, um sich eine berufliche Existenz als Innenarchitektin aufzubauen. Gleichzeitig hat sie weniger Druck bei der Erziehung ihres kleinen Sohnes Noé. Und da ist auch noch dessen Vater Gaston, in den Valerie sich bei einem Praktikum in Mali verliebt hatte und schwanger wurde. Eine andere Gewinnerin wiederum, Marlene, hat ihre Wohnung in eine WG umgewandelt und arbeitet dort fortan als freiberuflicher Coach für allerlei Lebenslagen. Und zu guter Letzt noch die Katrin: Die selbstständige Grafikdesignerin möchte sich Kraft ihres Gewinnes nun bei einem für sie wichtigen Stadtteilprojekt einbringen - ehrenamtlich.


Andreas Schöttl
Diesmal begleitete die Reportage-Reihe einen jungen Berliner, der sich an Bord eines Rettungsschiffs vor der Küste Libyens um Flüchtlinge kümmert, die in Seenot geraten sind.
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