Formel 1: Großer Preis von Australien - So. 26.03 - RTL: 07.00 Uhr

Mehr Verstappen, weniger Mercedes

Die Formel-1-Weltmeisterschaft geht in ihre 68. Saison. Zum Start zu beinahe noch "nachtschlafender" Zeit am Sonntagmorgen, 7 Uhr, im australischen Melbourne (der "Countdown" beginnt bereits um 6 Uhr) sind auch RTL sowie Sky wie gewohnt dabei. Der Kölner Sender ist bereits in seiner 27. Saison ohne Unterbrechung. Auf diese Zeit und vor allem Konstanz sei man sehr stolz, wie es bei RTL immer wieder heißt. Eine gewohnte Aussage vor dem Saisonstart! Diesmal allerdings mischt auch wieder mehr Zuversicht hinein in die bevorstehenden insgesamt 20 Rennen (26. März, Melbourne, bis 26. November, Abu Dhabi). Nach fallenden Quoten verzeichnete RTL zuletzt wieder mehr Zuspruch. Durchschnittlich 4,51 Millionen Zuschauer hatten die Rennen 2016 vor den Bildschirmen verfolgt. Das war mit einem Plus von 310.000 Zuschauern endlich wieder ein deutlicher Aufwärtstrend gegenüber dem Vorjahr.

Verantwortlich dafür war freilich auch die Weltmeistersaison Nico Rosbergs. Nun aber ist der deutsche Mercedes-Pilot nach seinem für alle überraschenden Rücktritt nicht mehr dabei. Für seinen Rennstall in Silber war Rosbergs Abgang ein Nackenschlag. Die übertragenden Sender jedoch sehen genau darin eine Chance.

Mit dem neuen Piloten Valtteri Bottas im Cockpit der Silberpfeile muss Mercedes sich erst noch finden. Eine zuletzt erdrückende Dominanz könnte gebrochen sein. Genau in diese durch Rosbergs Rücktritt entstandene Lücke sollen Sebastian Vettel im Ferrari und vor allem Max Verstappen im Red Bull stoßen. Der Niederländer machte in der vergangenen Saison immer wieder auf sich aufmerksam. Mal durch brillantes fahrerisches Können, mal durch halsbrecherische Rambo-Aktionen.


Unter den etablierten Formel-1-Piloten werden diese nicht gerne gesehen. Schnell formierten sich die Lager. Alle gegen Verstappen, der erst 19-jährige Heißsporn gegen den Rest der Welt. Lachender Dritter: der Zuschauer. Endlich war wieder etwas los in der ansonsten recht zahm gewordenen Formel 1.


Bei RTL hofft ein gewohntes On-Air-Team auf erneut möglichst wilde Aktionen Verstappens. Neben Moderator Florian König, den Kommentatoren Heiko Waßer und Christian Danner sowie Boxenreporter Kai Ebel wird Niki Lauda bei den meisten Rennen (13) als Experte zur Verfügung stehen. Als weiterer Experte kommt bei einigen Rennen auch Timo Glock und zum Einsatz, während Alex Hofmann Moderator Florian König wie im Vorjahr bei terminlichen Überschneidungen vertreten könnte.


Andreas Schöttl
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