Geschichte im Ersten: Stammheim - die RAF vor Gericht - Mo. 24.04 - ARD: 23.30 Uhr

Auftakt zum blutigen "Deutschen Herbst"

Es sind vier Jahrzehnte vergangen - und wieder ist der Terror in deutschen Städten Schlagzeilenthema aller Nachrichten. Allerdings hat sich die Weltlage dramatisch geändert. Die Jahre von 1974 bis 1977 gingen als die blutigsten in die Geschichte der noch vergleichsweise jungen Bundesrepublik ein. Attentate und Geiselnahmen der sogenannten Roten Armee Fraktion hielten das Land in Atem. Eigentlich schien es 1974 bereits so, als ob der linke Terrorismus im Lande besiegt wäre. Viele Beobachter glaubten, dass mit der Verhaftung und Inhaftierung der führenden RAF-Mitglieder Andreas Baader, Ulrike Meinhof, Gudrun Ensslin und Jan-Carl Raspe dem Spuk ein Ende bereitet worden wäre. In einem aufwendigen Prozess, der im Zentrum der neuen ARD-Dokumentation "Geschichte im Ersten: Stammheim - die RAF vor Gericht" steht, sollte ein Schlussstrich gezogen werden. Doch es kam anders - im sogenannten "Deutschen Herbst".

Rupert Sommer
Die grandiose Judy Dench gönnt sich als "Philomena" die humorvolle Gelassenheit, der katholischen Kirche eine himmelschreiende Ungerechtigkeit zu vergeben.
Ihr Ziel ist Leben zu retten. Wie vehement der Job des Notfallsanitäters allerdings an die Substanz geht, zeigt der Film von Petra Cyrus, der nun im Rahmen von "37°" im Zweiten zu sehen ist.
Eine neue ZDF-Reihe blickt auf "Deutschlands große Clans". Zum Auftakt steht die Geschichte der Aldi-Discounter auf dem Lehrplan.
Der Dokumentarfilm "Geiselnahme - Das große Geschäft" blickt auf ein einträgliches Business: An den weltweit rund 30.000 Entführungen verdienen nicht nur die Kidnapper.
Die Romantic-Comedy "Love is in the Air" überzeugt nicht unbedingt mit Tiefgang, dafür viel mehr mit berührenden Liebesszenen und der Garantie auf ein Happy-End.
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Die Daily-Soap "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" spricht erneut ein Tabu-Thema an. Dieses Mal verfolgen die Zuschauer häusliche Gewalt in einer Familie.
Jane Fonda und Robert Redford gehen in der Netflix-Produktion "Unsere Seelen bei Nacht" ein ungewöhnliches Arrangement ein, das bald Kritik erntet.
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Die Wahl ist schon gelaufen - zumindest bei den WDR-Verantwortlichen: Die haben für die Folge vom Wahlsonntag am 24. September verschiedene "Lindenstraßen"-Fassungen produzieren lassen.