Die Ermittler - Nur für den Dienstgebrauch - Di. 25.04 - BR: 22.30 Uhr

Chronologie eines gewollten Versagens

"Die Ermittler - Nur für den Dienstgebrauch" beginnt mit dem Ende des NSU: Die Rechtsterroristen Böhnhardt und Mundlos überfallen eine Bank, wenig später erschießen sie sich in ihrem Wohnmobil. Die Mordserie, der mutmaßlich zehn Menschen zum Opfer fielen, ist vorbei. Die Aufklärung über das beispiellose Versagen der Behörden im Fall NSU nimmt mit diesem Tag im November 2011 jedoch erst ihren Anfang. Der dritte Teil der 2016 erstmals gezeigten NSU-Trilogie der ARD macht es sich zur Aufgabe, die Behördenpannen nachzuzeichnen. Nun wiederholt das BR-Dritte auch diesen Film am Dienstagabend.

Der Film von Regisseur Florian Cossen folgt einem fiktiven Zielfahnder (Florian Lukas) und rollt in Rückblenden all die unglaublichen Ermittlungsfehler von damals noch einmal auf. Dabei entwickelt die BR-Produktion bisweilen gar unerhörte Theorien: Böhnhardt und Mundlos, so klingt an, seien erschossen worden, möglicherweise gar von Mitarbeitern des Verfassungsschutzes. Was hier auf Fakten basiert und was der Fantasie der drei Drehbuchautoren Rolf Basedow, Christoph Busche und Jan Braren entsprungen ist, ist meist nur schwer zu durchschauen. Spannung geht in diesem Film vor Genauigkeit, und so wird eines der unrühmlichsten Kapitel der neueren deutschen Geschichte in altbekannter "Tatort"-Manier abgehandelt, überflüssige Ausflüge ins Privatleben der Ermittler inklusive.

Sven Hauberg
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