Kill the Boss 2 - So. 21.05 - ProSieben: 20.15 Uhr

Noch einmal so wie 2011?

Jennifer Aniston als fiese Nymphomanin, Colin Farrell als hässlicher Kotzbrocken und die ewigen Nebendarsteller Jason Bateman, Charlie Day und Jason Sudeikis in Hauptrollen: "Kill The Boss" überraschte 2011 gleich in mehrfacher Hinsicht. Weit weniger überraschend ist es, dass drei Jahre nachdem die schwarzhumorigen Komödie im Kino lief, eine Fortsetzung namens "Kill The Boss 2" (2014) kam. Leider wirkt der zweite Teil, der bei ProSieben zum ersten Mal im Free-TV zu sehen ist, nicht mehr ganz so frisch, wie sein Vorgänger...

Nachdem sie ihre furchtbaren Vorgesetzten im ersten Teil auf die ein oder andere Weise losgeworden sind, wollen Nick (Jason Bateman), Dale (Charlie Day) und Kurt (Jason Sudeikis) nun endlich ihre eigenen Chefs werden. Die passende Geschäftsidee haben sie schon: Sie wollen eine spezielle Duschvorrichtung produzieren, die in der ersten, geradezu schmerzhaft peinlichen Viertelstunde des Films in einer TV-Sendung vorgestellt wird. Erst als die drei liebenswerten Nachwuchserfinder von Unternehmer Bert Hanson (eindeutig unterfordert: Christoph Waltz) über den Tisch gezogen werden, findet die Komödie endlich ihren Rhythmus.

Um ihre neu gegründete Firma vor dem sicheren Ruin zu retten, beschließen Nick, Kurt und Dale kurzerhand, Hansons schnöseligen Sohn Rex (Chris Pine) zu entführen und eine moderate Lösegeldforderung zu stellen. Die Durchführung gestaltet sich erwartungsgemäß schwierig: Zwar mag Nick im Gegensatz zu seinen beiden Kumpanen zu logischem Denken in der Lage sein, doch die notwendige kriminelle Energie für die Operation fehlt auch ihm. Plötzlich erhalten die Möchtegern-Entführer Hilfe von unerwarteter Seite ...


So fröhlich sich Chris Pine auch in die Rolle des Widerlings schmeißt und Jennifer Aniston, Jamie Foxx und Kevin Spacey ihre Figuren aus dem ersten Teil wieder aufleben lassen: So witzig wie der erste Film wird der zweite leider erst in den Outtakes im Abspann. Die Dialoge, an denen nun deutlich mehr Autoren feilten als noch vor drei Jahren, wirken um ein Vielfaches bemühter, und auch die Gags waren unter der Regie von Seth Gordon noch besser getimed als nun unter der von Sean Anders. Der probierte sich im Jahr 2015 noch einmal wenig erfolgreich als Drehbuchautor und Regisseur in Personalunion bei der Komödie "Daddy's Home - Ein Vater zu viel".


Annekatrin Liebisch
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