Wie gefährlich ist die Deutsche Bank? - Di. 20.06 - ARTE: 20.15 Uhr

Was in den Giftschränken weggesperrt ist

Es sind Schlagzeilen, die jeder Banker fürchten muss - und die man niemals bei einer der lange angesehensten Institution der sogenannten "Deutschland AG" vermutet hätte. Ausgerechnet die Deutsche Bank wurde zuletzt in den Medien als "Gefährlichste Bank der Welt" bezeichnet. Im Sommer 2016 platzt die Bombe, die die Frankfurter Wirtschaftsszene erschütterte: Der Internationale Währungsfonds hatte dem renommierten Haus attestiert, die Bank mit den größten Risiken für das Weltfinanzsystem zu sein.

Der Dokumentarfilm "Wie gefährlich ist die Deutsche Bank?" von Julia Klüssendorf, Stefan Jäger und Ingo Nathusius, der seine deutsche Erstausstrahlung bei ARTE erfährt, versucht detailliert die Hintergründe zu beleuchten und herauszuarbeiten, welche "toxischen" Probleme sich aus der Anlagepolitik des Hauses ergeben. Dazu führten die Filmemacher viele Interviews mit dem Top-Management, unter anderem mit dem britischen Vorstandsvorsitzenden John Cryan.

Vertieft wird das Banken-Thema bei ARTE im Anschluss um 21.30 Uhr in einer Experten-Gesprächsrunde. Danach folgt um 21.45 Uhr der ebenfalls neue Dokumentarfilm "Tod auf Raten" von Frédéric Castaignède, der sich mit den Risiken der überschuldeten Privathaushalte, aber auch mit der sogenannten "Ocupy Wall Street"-Bewegung beschäftigt.


Rupert Sommer
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