Liebe im Reich der Mitte - Mo. 17.07 - ARTE: 22.15 Uhr

Wie Chinesinnen die Freude am Sex entdecken

Es ist das bevölkerungsreichste Land der Welt - und das lässt sich nicht länger hinter streng zugezogenen Gardinen verbergen. 40 Jahre nach Maos Kulturrevolution ereignet sich, glaubt man zumindest der Filmemacherin Laetitia Schoofs, derzeit eine neue Revolution - eine sexuelle Befreiung. Und in deren Zentrum stehen, so zeigt es der die Dokumentation "Liebe im Reich der Mitte", die auf ARTE zum ersten Mal zu sehen sein wird, die Frauen. Offen wie das selten möglich war, zeigt der Film etwa Alltagsszenen, wenn sich im "Happy Sex Salon" einer Sexualtherapeutin aus Peking Frauen aller Alters- und Gesellschaftsschichten treffen, um sich etwa in den Gebrauch von Dildos einweisen zu lassen. Außerdem lernt man lesbische Paare kennen, die sich zu ihrem Coming-out bekennen, oder sogenannte "Leftover Women", die auch mit über 30 Jahren noch unverheiratet sind - und sich gegen eine Stigmatisierung wehren.

Rupert Sommer
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