Exil Deutschland - Abschied von der Türkei (Die Story im Ersten:) - Mo. 17.07 - ARD: 23.00 Uhr

Die Methode Erdogan

Ein regierungsnahes türkisches Fernsehteam steht in Berlin vor der Wohnung von Can Dündar. Auch wenn sich die Tür nicht öffnet, zeigt der Moderator aufgeregt, wo genau der Staatsfeind wohnt. Eine Aufforderung zum Mord? Der früher einflussreiche Journalist Cem Dündar fährt in Berlin keine U-Bahn und kein Taxi mehr. "Im eigenen Auto ist es einfach sicherer", erzählt er Filmemacherin Katja Deiß auf Englisch. Die Dokumentation "Exil Deutschland - Abschied von der Türkei", die vor einer Woche schon auf ARTE ausgestrahlt wurde, begleitet türkische Exilanten bei ihrem neuen Leben in Deutschland. Neben Dündar sind es die oppositionelle Wissenschaftlerin Latife Akyüz, der kurdische Bürgermeister Orhan Sansal und Regisseur Mustafa Altioklar.

Dass die Propaganda Erdogans gegen kritische Demokraten wie Dündar wirkt, zeigt sich auch im erschreckenden Gespräch mit deutsch-türkischen Taxifahrern in Berlin. "So einen würde ich nicht mitnehmen, der ist Landesverräter", lautet da noch einer der netteren Kommentare.

Eric Leimann
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