Terra X: Ein Fall für Lesch und Steffens - So. 13.08 - ZDF: 19.30 Uhr

Bedrohung im Mittelmeer

Die großen Tsunami-Katastrophen wie 2004 im Indischen Ozean oder das Tohoku-Erdbeben vor der ostjapanischen Küste am 11. März 2011 forderten Hunderttausende von Toten oder lösten sogar den verheerenden Nuklearunfall von Fukushima aus. Klar ist: Gegen eine vergleichbare Monsterwelle wären auch Dirk Steffens und Harald Lesch chancenlos. Dennoch machen der Abenteurer und der Wissenschaftler sich in einer neuen Folge im Rahmen von "Terra X" auf, den Riesenwellen zu begegnen. Erstaunlich ist, dass sie dafür nicht etwa bis Asien reisen müssen. Die beiden begeben sich dorthin, wo die Wellenberge eher weniger zu erwarten sind. Tatsächlich aber entsteht hier jeder zehnte Tsunami: im Mittelmeer.

Vor Ort, vor allem auf dem griechischen Archipel Santorin im Süden der Kykladen, analysieren die Wissenschaftler unter anderem, warum manche Tsunamis verheerend sind und andere kaum einen Strand überspülen. In den Mittelpunkt ihres Interesses geraten die zahlreichen Vulkankomplexe, die bereits in der Antike für massive Zerstörung gesorgt hatten.

Während Steffens, ganz Abenteurer, auf der Suche nach Anzeichen vulkanischer Aktivität auch an der Kraterwand entlang taucht, recherchiert Lesch bei Wissenschaftskollegen. Diese berichten durchaus Bedrohliches. Sie halten eine große Eruption in den kommenden Jahren für wahrscheinlich. Die Folge könnte eine vergleichbare Monsterwelle wie in Asien sein. Diese würde dann allerdings direkt auf das europäische Festland zurollen.


Andreas Schöttl
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