Vietnam - Di. 19.09 - ARTE: 20.15 Uhr

Tiefer Blick in die Wunden

Von "Platoon" bis "Apocalypse Now": Der Vietnam-Krieg wurde in Film und TV auf den ersten Blick ausführlichst abgehandelt. Meist jedoch drehte sich alles um das große Trauma, das die US-Amerikaner in jenem vernichtenden Konflikt erlebten. Nun, zum 42. Jahrestages des Kriegsbeginns, erzählt die neunteilige Dokumentation "Vietnam" umfassend und ausgewogen wie nie von der längsten militärischen Auseinandersetzung des 20. Jahrhunderts. Von den Ursprüngen in der französischen Besatzung über die Befreiungskriege und die Landesteilung bis zum offenen Krieg und seiner Aufarbeitung: ARTE zeigt je drei einstündige Episoden der Filmemacher Ken Burns und Lynn Novick, die sechs Jahre für ihr Werk recherchierten, in Erstausstrahlung am 19., 20. und 21. September, jeweils ab 20.15 Uhr. Ebenfalls im Rahmen des Vietnam-Schwerpunktes strahlt der Sender "Apocalypse Now Redux" (Sonntag, 17. September, 21 Uhr) und anschließend Coppolas Making-of "Im Herz der Finsternis" (0.15 Uhr) aus.

Maximilian Haase
Prächtig ausgetattet, aber ohne Gespür für Timing: Regisseur Guy Ritchies Filmversion der Kult-Agentenserie aus den 60-ern.
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