Baustelle Deutschland - Was sich nach der Wahl ändern muss - Mo. 18.09 - ARD: 23.00 Uhr

Abseits von Parteien und Phrasen

Die Bundestagswahl steht kurz bevor, die Reden sind gehalten, die Streits ausgetragen, die Positionen mehr oder weniger klar. Zeit, abseits der Kandidaten und Parteien auf den Zustand der Bundesrepublik zu schauen. Genau diesen Versuch unternimmt die ARD-Reportage "Baustelle Deutschland - Was sich nach der Wahl ändern muss" von Kai Diezemann, Jürgen Rose und Thomas Schneider. Abseits der Phrasen und Posen der Politiker unternehmen die Autoren eine Reise an jene Orte Deutschlands, an denen die Probleme des Landes offensichtlich werden. Von den Pflegeeinrichtungen über den Wohnungsbau und das Rentensystem bis zu Fragen der Sicherheit. Ein Film, der schonungslos aufzeigt, was in den kommenden Jahren der Veränderung bedarf. Egal, wer am 24. September als Wahlsieger hervorgeht.

Maximilian Haase
Wie fast kein anderer Industriezweig wird in der öffentlichen Wahrnehmung und in oft kitschiger Werbung die Milchherstellung verklärt. Der Dokumentarfilm leuchtet kritisch hinter die Kulissen von Massentierhaltung und Hightech-Landwirtschaft.
Die junge Hebamme Gesa (Josefine Preuß) macht sich auf nach Wien, um dort die erste Medizinstudentin zu werden.
Eine Dokumentation von Caroline Pellmann und Marc Evers nimmt "die gute alte Zeit" unter die Lupe. Auch Prominente bewerten, ob in ihrem Leben früher wirklich alles besser gewesen sei.
Tierschützer schlagen Alarm. Ihre Behauptung: Niemand schere sich mehr um die Transport-Gesetze, sobald Tiere die EU verließen. Im Rahmen von "37°" liefert der Journalist Manfred Karremann die erschreckenden Bilder dazu.
Endlich: Mit der Serie "Dark" läuft die erste deutsche Netflix-Eigenproduktion - und überzeugt als düsterer Mix aus Mystery, Zeitreise und Retro-Stil.
21.45 Uhr. Deutschland in bester "Nach dem Münster-Tatort"-Stimmung. Wenig deutete bei Anne Will auf ein unmittelbar bevorstehendes Ende der Sondierungsgespräche hin. Nur eins war klar: Neuwahlen oder eine Minderheitsregierung wollte niemand.
Ist es Kunst oder nur ein müder Gag? Boerne und Thiel schleppten sich durch eine seichte Kunstszene-Satire mit eingemeißelter Serienkiller-Groteske.
Seit gut 25 Jahren ist Wolfgang Bahro als Anwalt Jo Gerner bei der RTL-Soap "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" dabei. Nun erhält er eine eigene Webserie.
Einen Tag nach der Weltpremiere des Riesen-Events "Victoria's Secret Fashion Show 2017" zeigt RTL Living das Mode-Highlight aus Shanghai im TV.
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Im Mehrteiler "Zellers Reeperbahn" spielt der 60-jährige "Tatort"-Kommissar einen abgründigen Familienvater, Nachtclubbesitzer und Künstler. Dazu komponierte und singt Tukur zahlreiche Lieder im Film.
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