The Walking Dead (Neue Folgen:) - Fr. 13.10 - RTL II: 23.00 Uhr

Zombies im Sturm

Am Set von "The Walking Dead" ging zuletzt nichts mehr. Der Dreh wurde eingestellt. Doch keine keine Sorge! Die Zombieschlacht steht nicht etwa vor einem vorschnellen Aus. Schuld war Hurrikan Irma. Auswirkungen des Supersturms trafen auch Georgia. In dem US-Bundesstaat, in dem "The Walking Dead" rund um die Hauptstadt Atlanta gedreht wird, wurde der Ausnahmezustand ausgerufen. Windgeschwindigkeiten von mehr als 100 Kilometern pro Stunde machten ohnehin jegliche Action am Set unmöglich. Den Schauspielern und Mitarbeitern hätte sogar Lebensgefahr gedroht. Trotz einiger Schäden sei die weitere Produktion nicht in Gefahr, hieß es, nachdem die Wogen sich wieder beruhigt hatten. Die Kult-Serie, die am 22. Oktober beim US-Sender AMC in die achte Staffel startet, werde wie geplant weitergedreht. Serienschöpfer Robert Kirkman verriet in einem Interview zuletzt sogar, dass er mit wenigstens zwölf Staffeln plane.

Bei RTL II ist indes nun der siebte Durchgang im Überlebenskampf gegen die Untoten als Free-TV-Premiere zu sehen. Die insgesamt 16 Episoden werden täglich in Doppelfolgen gezeigt. In diesen rückt vor allem die Figur des Negan (Jeffrey Dean Morgan) mehr in den Mittelpunkt. Er und seine Gefolgschaft der Saviors sind der Gruppe um Rick Grimes (Andrew Lincoln) eindeutig überlegen. Sie beginnen mit einer brutalen Unterdrückung.

Bereits in der ersten Folge wird es sehr schmerzhaft. Negan, ausgerüstet mit Lucille, sein mit Stacheldraht umwickelter Baseballschläger, statuiert an zwei Mitgliedern aus Ricks Gruppe ein tödliches Exempel.


Insgesamt jedoch war "The Walking Dead" mit der siebten Staffel in die Kritik geraten. Viele Anhänger bemängelten eine langsame Erzählweise und zu ausgedehnte Nebenhandlungen, in denen einzelne Charaktere zu sehr in einen Mittelpunkt gerückt wurden. In der Folge verlor die AMC-Serie durchaus beachtlich an Zuspruch. Die Quoten im US-TV fielen von durchschnittlich 13 Millionen Zuschauer bei der sechsten Staffel auf nur noch elf Millionen in der siebten.


Andreas Schöttl
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