Kleiner Junge, großer Freund - So. 15.10 - ZDF: 20.15 Uhr

Südafrika in Orangetönen

Richard Grimus (Stephan Luca) ist auf der Überholspur. Der Architekt plant ein neues Einkaufszentrum mitten in Kapstadt. Zwar müssen dafür ein paar Anwohner ihre Häuser räumen, doch daran soll das Projekt nicht scheitern. Rechtsanwältin Lara Huonka (Tanja Wedhorn) aber macht es der Baufirma nicht so leicht wie gedacht. Sie will dafür sorgen, dass die Bewohner nicht übers Ohr gehauen werden. Und es kommt, wie es kommen muss: Obwohl Grimus und Huonka verschiedene Ansichten haben, knistert es zwischen den beiden gewaltig.

Ein Vorfall sorgt dafür, dass sich Richard bald fragt, ob er bei dieser Sache auf der richtigen Seite steht. Versehentlich fährt er den kleinen Keagan Naki (Likho Mango), der auch in dem betroffenen Distrikt wohnt, mit seinem Auto an. Als sich die beiden nach dem Unfall anfreunden, muss Richard feststellen, dass es nicht so einfach wird, sein Projekt zu Ende zu bringen - und nachts trotzdem noch ruhig schlafen zu können.

"Kleiner Junge, großer Freund" (Regie: Michael Karen) hat zwar nette, in oranges Licht getauchte Bilder von Kapstadt und auch eine ordentliche Schauspielleistung zu bieten, doch die Figuren im ZDF-Film sind leider ein wenig zu eindimensional geraten.


Amelie Heinz
Prächtig ausgetattet, aber ohne Gespür für Timing: Regisseur Guy Ritchies Filmversion der Kult-Agentenserie aus den 60-ern.
Gute-Laune-Angriff auf dem ZDF-"Herzkino"-Sendetermin, wo es sonst fast ausschließlich um die Liebe und die Fabrik des Vaters geht.
In Deutschland leben rund 15 Millionen Menschen in Armut oder sind unmittelbar von ihr bedroht. Der Film von Simone Branahl und Philipp Rückriem zeigt, was es hierzulande tatsächlich bedeutet arm zu sein.
Der - ja - experimentelle, aber durchaus unterhaltsame Berliner "Tatort" erzählt einen Film im Film. Schauplatz ist die zeitgleich stattfindende Berlinale.
ZDFinfo beleuchtet mit einer neuen Dokumentation noch einmal den "Fall Peter Graf".
In einer neuen Staffel seiner "extreme"-Reihe bei ProSieben MAXX legt sich Niels-Peter Jensen ins Bett. Ja, auch das kann auf allerengstem Raum eine Herausforderung sein.
Die zweite und letzte Staffel der abgründigen Psychokrimi-Serie startet beim Sky-Sender 13th Street.
Nun haben sich erstmals auch die in der Produzentenallianz organisierten Film- und TV-Macher in der #metoo-Debatte zu Wort gemeldet.
Polizeigewalt gegen Afroamerikaner: Eine neue Netflix-Serie blickt auf "die menschlichen Schicksale hinter den Schlagzeilen".
Carsten Maschmeyer führt bei SAT.1 durch eine eigene Gründer-Show. Aus 14 Kandidaten soll er denjenigen ausfindig machen, der fit genug ist für die harte Businesswelt.
Das ZDF hat interne Untersuchungen zum Fall Dieter Wedel abgeschlossen. Hinweise auf sexuelle Übergriffe bei ZDF-Produktionen fand man nicht.
Eine neue Daily-Soap auf RTL II erzählt aus dem Leben und Klinikalltag zweier Krankenschwesterschülerinnen.