Silbereisen feiert Rudi Carrell - Do. 07.12 - ARD: 23.30 Uhr

Eine Verneigung vor dem Vorbild

Auf den ersten Blick fällt es nicht leicht, eine Verbindunglinie zwischen dem fidelen Musikgaudiburschen Florian Silbereisen und Rudi Carrell zu konstruieren. Immerhin blieb die Showmaster-Legende aus Nord-Holland trotz ihres perfekten Riechers für den Massengeschmack gerne auch mal kühl-distanziert. Folkloristisches passt eigentlich weniger zum TV-Sendungserfinder ("Am laufenden Band", "Herzblatt"). Allerdings erkannte Carrell im hohen Alter, welches Talent in dem Niederbayern steckt. Er ernannte dann Silbereisen sogar zu einer Art "Nachfolger" im Showgeschäft. Kein Wunder, dass der Schützling, der Protektion im deutschen Unterhaltungsgewerbe längst nicht mehr nötig hat, sich vor seinem Vorbild verneigt: "Silbereisen feiert Rudi Carrell" ist als Erinnerung an das Lebenswerk des am 7. Juli 2006 verstorbenen Entertainers gedacht. Die ARD zeigt die nur 45-minütige Rückschau-Revue nun allerdings wenig prominent im Spätprogramm.

Den 7. Februar 2004, sagte Florian Silbereisen unlängst im Interview mit der Agentur teleschau, werde er nie vergessen. Es war der Tag, als er als Anfang-Zwanzigjähriger seine erste "Feste"-Show live präsentieren durfte. "Nur ganz wenige hatten damals an mich geglaubt", erinnert er sich. Und dann trat just an diesem Abend Rudi Carrell in sein Leben: "Sofort nach der Show hat Rudi Carrell meinen Manager angerufen und gesagt, dass er geglaubt hatte, der Beruf des Showmasters sei ausgestorben, aber jetzt wisse er, dass der Beruf weiterleben werde. Das von einem Mann zu hören, der weiß Gott nicht zimperlich mit seinen Kollegen umgegangen ist, war etwas ganz Besonderes." Bekanntlich war das der Startschuss für eine große Karriere. Was er von Carrell vor allem gelernt hat: "Wichtig ist es, nie auf der Stelle stehen zu bleiben. Als Showmaster möchte ich mich natürlich ständig weiterentwickeln und meinen Zuschauern Neues bieten."

Rupert Sommer
Ohne Aktiengesellschaften kein Welthandel, ohne den Boom der großen Finanzmetropolen keine Aufzüge und Wolkenkratzer: Die vierteilige ARTE-Dokumentation zeichnet ein Bild der aufstrebenden Wirtschaftsmetropolen.
Diesmal werden in der Familienshow unter anderem Nico Rosberg, Katarina Witt, Fabian Hambüchen und Anatoli Karpow herausgefordert.
Weihnachten bei Familie Cooper: Alle stecken in der Krise. Keiner will darüber reden. Die Feierlaune sinkt gegen Null. Doch das Fest nimmt für jeden eine überraschende Wende.
Seit zehn Jahren erfolgreich im ZDF: "Der Kommissar und das Meer". Diesmal muss Robert Anders (Walter Sittler) den Entführer eines kleinen Mädchens finden.
In der neuen Amazon-Serie "Jean-Claude Van Johnson" ist alles auf den einstigen Action-Helden der 1990er-Jahre Van Damme zugeschnitten. In sechs Episoden macht er sich vor allem über sich selbst lustig. Das vereint zuvor gespaltene Lager.
Kai Wiesingers Erfolgsserie "Der Lack ist ab" geht in die vierte Staffel - und ist ab sofort exklusiv bei Amazon zu sehen.
ARD und ZDF übertragen über 230 Stunden live von den Olympischen Winterspielen im südkoreanischen Pyeongchang.
Langer Einsatz für Oliver Geissen in der Silvesternacht. Er füllt das RTL-Programm bis Mitternacht und weit darüber hinaus.
Bereits zum zweiten Mal sucht das WDR-Fernsehen den besten Chor Nordrhein-Westfalens. Die ungewöhnliche Castingshow war bislang ein voller Erfolg.
So gefährlich war ein Recall von "Deutschland sucht den Superstar" noch nie: Dieses Jahr wurde im Pilanesberg-Nationalpark in Südafrika gedreht.
Wie geht es weiter nach dem Anschlag auf die US-Präsidentin? Ein erster Trailer zur siebten Staffel von "Homeland" gibt erste Hinweise.
Das ZDF lässt derzeit eine sechsteilige Dokusoap-Reihe unter dem Titel "Mit 80 Jahren um die Welt" produzieren, die im Sommer nächsten Jahres ausgestrahlt werden soll.