Die Eifelpraxis: Eine Frage des Muts - Fr. 08.12 - ARD: 20.15 Uhr

Kampf ums Augenlicht

Wer Simon Schwarz kennt, aus den Eberhofer-Krimis etwa oder aus bitterbösen Ösi-Serien, rieb sich Mitte letzten Jahres wohl verwundert die Augen. Denn da flimmerte der Wiener erstmals als Provinzarzt über die Fernsehbildschirme. "Die Eifelpraxis" hieß das damals neue Format, und manch einem schwante schon Schlimmes. Doch statt typischen Krankenhausklischees gab's vor allem eines: sympathische, familienfreundliche Unterhaltung. Im vierten Film der Reihe, "Eine Frage des Muts" (Regie: Josh Broecker), sind sich die Macher ihrem Konzept jetzt treu geblieben.

Neben dem tollen Simon Schwarz als Dr. Chris Wegner ist das vor allem das Verdienst der sympathischen Rebecca Immanuel. Sie spielt erneut die Versorgungsassistentin Vera Mundt, die sich diesmal vor allem um die nahezu blinde Försterin Hanna (Jytte-Merle Böhrnsen) kümmern muss. Hanna droht, ihr Augenlicht vollständig zu verlieren. Vor einer Operation scheut sie aber zurück - aus Gründen, die Vera zunächst nicht verstehen kann. Irgendwann ist es dann fast zu spät: "Ihr Leben steht auf dem Spiel!", muss Dr. Wegner der geschockten Försterin eröffnen. Wird sie sich doch noch einsichtig zeigen?

Nebenbei hat Vera freilich wieder die ein oder andere private Baustelle zu beackern. Ihrem schwer pubertierenden Sohn Paul (Tom Böttcher) etwa passt es gar nicht, dass vor Kurzem Daniel (Aleksandar Radenkovic), ein alter Bekannter von Vera, daheim eingezogen ist. Da geraten Probleme im Beruf für Vera fast schon in den Hintergrund. Und Probleme gibt es da tatsächlich genug. Schließlich eskaliert die Lage - und Vera verliert fast ihren Job bei Dr. Wegner.


Bereits eine Woche nach "Eine Frage des Muts" zeigt das Erste "Gebrochene Herzen", den fünften Film der Reihe (Freitag, 15. Dezember, 20.15 Uhr).


Felix Bascombe
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