St. Josef am Berg: Berge auf Probe (Neue Reihe:) - Fr. 16.02 - ARD: 20.15 Uhr

Strippenzieher gegen Freiheitsapostel

Alpenbewohner Joseph Pirnegger (Harald Krassnitzer) musste akzeptieren, dass sein Sohn Peter (Sebastian Wendelin) der Liebe wegen an der Stralsunder Ostseeküste landete. Als Peter und Svea (Paula Kalenberg) Nachwuchs erwarten, sieht der österreichische Patriarch eine Chance, den Filius zurückzulocken. Rund um die Hochzeit vor imposanter Naturkulisse beginnt in "St. Josef am Berg: Berge auf Probe" ein Intrigenspiel alt gegen jung, Strippenzieherei gegen Freiheitsliebe. Dabei sind die Methoden des Generationskampfes durchaus unterschiedlich: Als Schwiegertochter Svea die Mafia-Methoden ihres Schwiegervaters erkennt, arbeitet sie an einer geeigneten Gegenstrategie. Aus der leicht gedachten Heimatkomödie über Alpen, Flachland und Generationsklischees soll - bei guter Quote - eine Reihe im Ersten werden.

Joseph Pirnegger ist Hotelier, Bürgermeister und Familienoberhaupt in Personalunion. Alle in St. Josef, das malerisch im Salzburger Land gelegen ist, tanzen nach seiner Pfeife. Dass von seiner zierlichen, zudem hochschwangeren Schwiegertochter so viel Widerstand zu erwarten ist, wenn es darum geht, den Nachwuchs ins Alpenland zurückzuholen, hätte er nicht gedacht.

Sohn Peter, ausgebildeter Tierarzt, soll nach Josephs undurchsichtigen Plänender der zuständige Veterinär für einen noch zu gründenden Nationalpark  werden. Auch eine schicke Traumwohnung mit Bergblick ist für die junge Familie bereits eingerichtet. Doch IT-Fachfrau Svea, die mit ihrer - noch von der DDR geprägten - Mutter (Anna Stieblich) zur Hochzeit nach Österreich gereist ist, will um keinen Preis ihre Heimat aufgeben.


Das im malerischen Rauriser Tal gedrehte Komödien-Leichtgewicht überzeugt durch schöne Naturbilder und eine kämpferisch-lebendige Paula Kalenberg. Die muss jedoch gegen ein eher altmodisches Drehbuch (Dirk Kämper, "Landauer - Der Präsident") anspielen. Harald Krassnitzer, der wohl populärste Österreicher im deutschen Fernsehen dieser Tage, gibt routiniert ihren undurchsichtig "wohlwollenden" Widerpart.


Bereits am nächsten Freitag, 23. Februar, 20.15 Uhr, geht es mit dem zweiten Film "St. Josef am Berg: Stürmische Zeiten" weiter. Sollte das Publikum die Konflikte der Figuren sowie den sanften Humor der Regiearbeit von Lars Montag ("Ein Kluftingerkrimi") mögen, wird das Duell Salzburger Patriarch gegen Ostsee-Störrischkeit in weiteren "St. Josef"-Filmen münden.


Eric Leimann
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