Endlich ein deutscher Serien-Hit: "Charité" endet mit starken Quoten

Anders als viele Patienten in der Ende des 19. Jahrhunderts spielenden Krankenhaus-Serie "Charité" blieben die Quoten des mit sensationellen 8,3 Millionen Zuschauern gestarteten ARD-Produktes zum Ende hin stabil. Am Dienstagabend um 20.15 Uhr wollten 6,6 Millionen Zuschauer (Marktanteil 20,4 Prozent) wissen, wie der historische Sechsteiler unter der Regie Sönke Wortmanns ausgeht.

Insgesamt kam die Erzählung um drei spätere Nobelpreisträger (Robert Koch, Emil Behring, Paul Ehrlich) sowie eine fiktive junge Krankenpflegerin auf einen Schnitt von knapp 7,5 Millionen Zuschauern. Zudem konnte sich die ARD über den erfolgreichsten Neustart einer Serie seit 25 Jahren freuen. Dass "Charité" fortgesetzt wird, steht wenig überraschend bereits seit dem Erfolgs-Paukenschlag der im Doppelpack gesendeten Folgen eins und zwei fest. Staffel zwei der Berliner Klinikgeschichte wird jedoch einen deutlichen erzählerischen Zeitsprung hinlegen - und damit wohl weitgehend neues Personal benötigen.

Geplant ist eine "Season 2", die in der NS-Zeit angesiedelt ist. Derzeit werden neue Drehbücher entwickelt, eine Fortsetzung von "Charité" ist nicht vor 2018 zu erwarten.


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