ARD und Bavaria Film drehen den ersten deutschen TV-Film im Iran

"Bei der Planung einer Reise nach Iran ist zu beachten, dass in einigen Regionen ein Sicherheitsrisiko besteht", heißt es auf der Seite des Auswärtigen Amtes. Trotzdem kommen natürlich touristische Reisegruppen nach wie vor gerne in das geschichtsträchtige Land, doch jetzt erstmals auch ein Filmteam inklusive Star-Schauspielern die Reise an, um dort im Auftrag der ARD eine Komödie zu drehen: "Grüß Gott, Persien" lautet der Arbeitstitel des Werkes der Bavaria Filmproduktion, die stolz verkündetete, dass damit der erste deutsche TV-Film im Iran entsteht.

Unter der Regie von Florian Baxmeyer laufen die Dreharbeiten noch bis zum 13. Oktober. Das Drehbuch von Sebastian Orlac erzählt, wie der Jungunternehmer Robert (gespielt vom Stuttgarter "Tatort"-Ermittler Felix Klare) sich auf die Suche nach seinem Vater (Günther Maria Halmer) macht. Der ist unter dem Vorwand Schulden einzutreiben nach Teheran gereist und seitdem verschwunden. Doch die Suche verlangt Robert einiges ab: Er ist auf die Hilfe der Deutschlehrerin Shirin (Mona Pizad) angewiesen und geht eine Ehe auf Zeit ein. Es scheint, als würde nicht nur ein Kulturschock auf ihn und die Zuschauer warten, sondern auch eine Liebesgeschichte.

teleschau - der mediendienst
Nun haben sich erstmals auch die in der Produzentenallianz organisierten Film- und TV-Macher in der #metoo-Debatte zu Wort gemeldet.
Polizeigewalt gegen Afroamerikaner: Eine neue Netflix-Serie blickt auf "die menschlichen Schicksale hinter den Schlagzeilen".
Carsten Maschmeyer führt bei SAT.1 durch eine eigene Gründer-Show. Aus 14 Kandidaten soll er denjenigen ausfindig machen, der fit genug ist für die harte Businesswelt.
Das ZDF hat interne Untersuchungen zum Fall Dieter Wedel abgeschlossen. Hinweise auf sexuelle Übergriffe bei ZDF-Produktionen fand man nicht.
Eine neue Daily-Soap auf RTL II erzählt aus dem Leben und Klinikalltag zweier Krankenschwesterschülerinnen.
ZDFinfo beleuchtet mit einer neuen Dokumentation noch einmal den "Fall Peter Graf".
In einer neuen Staffel seiner "extreme"-Reihe bei ProSieben MAXX legt sich Niels-Peter Jensen ins Bett. Ja, auch das kann auf allerengstem Raum eine Herausforderung sein.
Die zweite und letzte Staffel der abgründigen Psychokrimi-Serie startet beim Sky-Sender 13th Street.
Prächtig ausgetattet, aber ohne Gespür für Timing: Regisseur Guy Ritchies Filmversion der Kult-Agentenserie aus den 60-ern.
Gute-Laune-Angriff auf dem ZDF-"Herzkino"-Sendetermin, wo es sonst fast ausschließlich um die Liebe und die Fabrik des Vaters geht.
In Deutschland leben rund 15 Millionen Menschen in Armut oder sind unmittelbar von ihr bedroht. Der Film von Simone Branahl und Philipp Rückriem zeigt, was es hierzulande tatsächlich bedeutet arm zu sein.
Der - ja - experimentelle, aber durchaus unterhaltsame Berliner "Tatort" erzählt einen Film im Film. Schauplatz ist die zeitgleich stattfindende Berlinale.