Für Mutter Beimer ist die Wahl schon gelaufen: "Lindenstraße" kommentiert am Sonntag die Ergebnisse

Die Bundestagswahl am Sonntag, 24. September, bringt einen Großkampftag in den Fernsehredaktionen mit sich - vor allem im Ersten. Dort bricht man wegen der durchgängigen Live-Berichte mit ersten Zahlen, Analysen und Hintergründen, die ab 17.15 Uhr in der Sendung "Wahl 2017 - Bundestagswahl 2017" laufen, auch mit einer Sehgewohnheit: Die Dauerbrenner-Serie "Lindenstraße" muss ihren angestammten Sendeplatz im ARD-Hauptprogramm räumen. Sie wird in den digitalen Tochtersender ONE verschoben, wo die neue Folge "Alte Liebe" um 19.45 Uhr zu sehen ist. Dafür haben sich die Macher der Kultserie, die 1998 sogar schon einmal  in der Fiktionalität einen alternativen Gegenkandidaten zu den damaligen Kanzler-Aspiranten Helmut Kohl und Gerhard Schröder aufgestellt hatten, etwas ganz Besonders ausgedacht ...

Die Protagonisten, allen voran Helga Beimer (Marie-Luise Marjan), ihr Ex-Mann Hans Beimer (Joachim H. Luger) und Sohn Klaus Beimer (Moritz A. Sachs), kommentieren in der Spielhandlung der Folge den Wahlausgang. Um nicht komplett neben der Realität zu liegen, hat der zuständige Sender WDR im Vorfeld verschiedene Varianten drehen lassen, von der eine möglichst genau mit dem tatsächlich zu erwarteten Ergebnis des Abends zusammentreffen soll. "Wir haben uns bei der Produktion auf die jüngsten Wahlumfragen gestützt und hoffen natürlich, dass wir am Ende so konkret wie möglich und so vage wie nötig sind", sagt dazu Götz Schmiede, der für die "Lindenstraße" verantwortliche WDR-Redakteur.

Je nach Stand der aktuellen Hochrechnungen entscheidet dann die Sendeplanung, welche vorbereitete Spielfassung ausgestrahlt wird. Eines hat damit Mutter Beimer den Bundesdeutschen diesmal voraus: Für sie und ihre "Lindenstraßen"-Mitbewohner ist die Wahl schon gelaufen.


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