Mit Ferres, Lauterbach, von Thun: Heimatkanal dreht erste eigene Serie

Was Sky und ARD mit der Vorzeigeserie "Babylon Berlin" leisten wollen, möchten auch die kleineren Sender unter Beweis stellen. Mit "Kleine Sünden" hat nun der in Ismaning bei München beheimatete Pay-TV-Anbieter Heimatkanal, der exklusiv über Sky zu sehen ist, seine erste eigene Miniserie abgedreht.

In 14 kurzen Episoden werden in dem Format lässliche Sünden gebeichtet. Die Nerven eines Priesters im Beichtstuhl werden dabei auf eine harte Probe gestellt - alles ganz humorvoll natürlich.

Bei der Besetzung für die erste fiktionale Eigenproduktion ist dem Heimatkanal aus der Mainstream Media AG ein echter Coup gelungen. Tim Werner, Mitglied des Mainstream Media-Vorstands, konnte dafür unter anderem Veronica Ferres, Senta Berger, Heiner Lauterbach, Robert Stadlober, Mavie Hörbiger, Monika Baumgartner, Gerit Kling sowie Max und Fritz von Thun gewinnen, alles Darsteller aus der ersten Riege deutscher Starschauspieler. Gedreht wurde in München und Ismaning, Regie führte bei der Kooproduktion mit Sky Deutschland der Regisseur Johann Buchholz, der auch schon für die "Paare"-Reihe bei ARTE verantwortlich gezeichnet hatte.


"Wir freuen uns, nach bereits zahlreichen Eigenproduktionen die erste fiktionale Kurzfilmreihe auf Heimatkanal ankündigen zu können", sagt Tim Werner stolz. "Mit Johann Buchholz haben wir einen erfahrenen Regisseur gewinnen können, der Stars wie Veronica Ferres, Heiner Lauterbach, Senta Berger und Friedrich von Thun in skurrilen Episoden die volle Bandbreite ihres Könnens darbieten lässt." Zu sehen sein werden die "Kleinen Sünden" ab Montag, 15. Januar 2018, jeweils montags um 21.45 Uhr, auf dem Heimatkanal.


teleschau - der mediendienst
Nun haben sich erstmals auch die in der Produzentenallianz organisierten Film- und TV-Macher in der #metoo-Debatte zu Wort gemeldet.
Polizeigewalt gegen Afroamerikaner: Eine neue Netflix-Serie blickt auf "die menschlichen Schicksale hinter den Schlagzeilen".
Carsten Maschmeyer führt bei SAT.1 durch eine eigene Gründer-Show. Aus 14 Kandidaten soll er denjenigen ausfindig machen, der fit genug ist für die harte Businesswelt.
Das ZDF hat interne Untersuchungen zum Fall Dieter Wedel abgeschlossen. Hinweise auf sexuelle Übergriffe bei ZDF-Produktionen fand man nicht.
Eine neue Daily-Soap auf RTL II erzählt aus dem Leben und Klinikalltag zweier Krankenschwesterschülerinnen.
ZDFinfo beleuchtet mit einer neuen Dokumentation noch einmal den "Fall Peter Graf".
In einer neuen Staffel seiner "extreme"-Reihe bei ProSieben MAXX legt sich Niels-Peter Jensen ins Bett. Ja, auch das kann auf allerengstem Raum eine Herausforderung sein.
Die zweite und letzte Staffel der abgründigen Psychokrimi-Serie startet beim Sky-Sender 13th Street.
Prächtig ausgetattet, aber ohne Gespür für Timing: Regisseur Guy Ritchies Filmversion der Kult-Agentenserie aus den 60-ern.
Gute-Laune-Angriff auf dem ZDF-"Herzkino"-Sendetermin, wo es sonst fast ausschließlich um die Liebe und die Fabrik des Vaters geht.
In Deutschland leben rund 15 Millionen Menschen in Armut oder sind unmittelbar von ihr bedroht. Der Film von Simone Branahl und Philipp Rückriem zeigt, was es hierzulande tatsächlich bedeutet arm zu sein.
Der - ja - experimentelle, aber durchaus unterhaltsame Berliner "Tatort" erzählt einen Film im Film. Schauplatz ist die zeitgleich stattfindende Berlinale.