"Scheiß drauf - ich werde immer Frank Buschmann bleiben"

Sky dreht durch: So läuft die neue Sport-Show "Eine Liga für sich - Buschis Sechserkette" (ab Montag, 13. März, 20.15 Uhr)

"Jetzt drehen sie bei Sky also völlig durch!" - Das sagen nicht etwa diverse Journalisten, sondern der Satz stammt von den Sendermachern selbst. Mit eben jenen Worten weisen sie bei Sky darauf hin, dass Frank Buschmann ab Montag, 13. März, 20.15 Uhr, eine eigene Show bekommt. Nicht nur irgendeine, sondern Deutschlands erste deutsche Sport-Comedy.

Unterstützung erhält "Buschi" bei den bisher geplanten zehn Folgen von Matze Knop und Panagiota Petridou. Dass die Chemie vor allem zwischen Knop (42) und Buschmann (52) stimmt, davon konnten sich einzelne Medienvertreter am Mittwoch beim Pressetermin in München überzeugen. Christian Asanger, Vice President Entertainment Channels bei Sky Deutschland, versprach, dass mit "Eine Liga für sich - Buschis Sechserkette" wahrhaft großes Entertainment geboten werde. Und Buschmann selbst betonte, er sei schon sehr gespannt auf die Zuschauerreaktionen. "Wir konnten hier nämlich Dinge ausprobieren, die woanders nicht möglich wären."

Und darum geht es bei der neuen Sport-Comedy-Show: In drei Runden beantworten prominente Gäste Fragen aus dem Sport-Genre. Dabei reicht die Bandbreite von begehrten Autogrammkarten, über Tattoos bekannter Fußballer bis hin zum längsten Torjubel. Im Finale der 45-minütigen Show wird es schließlich wirklich sportlich, denn die Kandidaten müssen bei körperlichen Herausforderungen ihr Geschick unter Beweis stellen. Matze Knop ließ durchblicken, dass spätestens im letzten Wettkampf der Ehrgeiz der Gäste geweckt war: "Das sind Sportler, am Ende geht es ihnen eben auch darum, zu gewinnen."


Christian Asanger ist geradezu euphorisiert: "Wir wollten bei unserem Entertainment-Flagship Sky 1 den Spagat zwischen Sport und Unterhaltung schaffen. Und das haben wir hiermit ganz gut hinbekommen", findet er. Buschmann betont wiederum, dass es nicht nur um Unterhaltung gehe, sondern dass der Zuschauer die Gäste näher kennenlernen könne. "Wir haben Dinge erfahren, die wohl noch nicht einmal der 'Bild' bekannt sind", ließ der Moderator durchblicken.


Die Gästeliste kann sich auf jeden Fall schon einmal sehen lassen. Es fielen Namen wie Stefan Effenberg, Lothar Matthäus, Stefan Kretzschmar und Thorsten Legat. Unterhaltung scheint hier tatsächlich vorprogrammiert. "Bei Legat war einfach Anarchie im Studio", berichtet Knop. Und Buschmann bestätigt: "Legat ist total eskaliert. Zehnmal eine solche Folge wäre wohl schwierig, aber einmal war das schon klasse. Das ist das Tolle der Show. Wenn man eine Folge gesehen hat, weiß man noch lange nicht, wie die zweite wird. Stefan Kretzschmar beispielsweise wurde richtig philosophisch."


Das Vorbild der neuen Sky-Show kommt, wie so oft, aus dem Ausland. Das britische Original "A League of Their Own" wird von James Corden, bekannt aus der "Late Late Show" und "Carpool Karaoke", moderiert, und läuft in Großbritannien seit 2010 auf Sky 1. Doch während die Macher betonen, dass bei "Buschis Sechserkette" viel Raum für Improvisation herrscht, ist beim Vorbild alles geskriptet. "Wir haben schnell gemerkt, dass das so in Deutschland wohl nicht funktioniert. Die Sportler sollen sich wohlfühlen und Spaß haben. Ich kann von denen nicht verlangen, einen Gag nach dem anderen zu liefern", erklärt Frank Buschmann.


"Eine Liga für sich" (immer montags, 20.15 Uhr) ist allerdings nicht Buschmanns einziges Engagement bei Sky. Ab August wird der 52-Jährige außerdem als Fußball-Kommentator für den Pay-TV-Sender tätig sein und endlich einmal auch Champions League Spiele kommentieren. Das habe er bisher nämlich noch nie, wie der Moderator betont. Wenn es nach Buschmann geht, wird die Zeit mit ihm bei Sky auf jeden Fall nicht langweilig. "Ich liebe Sport, und das darf man mir gerne auch anmerken. Klar, ich schlag auch mal über die Strenge - scheiß drauf. Ich werde immer Frank Buschmann bleiben, deshalb hat mich Sky doch auch geholt. Ob man das nun mag, oder nicht."


Amelie Heinz
Eine aufwendig produzierte WDR-Dokumentation zeigt die mitunter brandgefährlichen Einsätze der Männer der Zentralen Feuer- und Rettungswache 2 in Gelsenkirchen. Bis zu 20 Kameras liefen gleichzeitig an den Drehorten mit.
"Intensiv und dynamisch" sei sein Alltag, erklärt Sascha Schwingel. Kauft man ihm sofort ab: Der ehemalige teamWorx-Produzent verantwortet als Redaktionsleiter der ARD-Tochter Degeto rund 100 Filmproduktionen im Jahr. Im Interview spricht er vor allem über die Krimiflut im deutschen TV.
Beziehungsstatus: Es ist kompliziert. Sehr kompliziert. Harald Krassnitzers tragikomischer Jubiläums-"Tatort" handelt von Missbrauch und Mobbing an der Wiener Polizeischule - und von der kollektiven Vereinsamung der Menschen.
Diesmal müssen die Promis aktiv mitmachen: Natalia Wörner beteiligt sich an einem Holzeinschlag, Antoine Monot Jr. testet selbstfahrende Autos.
Am Samstag wird der neue "Quiz-Champion" gekürt. Nun lichtet Johannes B. Kerner schon einmal die Reihen der Bewerber um den ZDF-Ehrentitel.
Der Wald sei ein guter Freund, heißt es. Das zeigt eine Dokumentation von Klaus Kastenholz, die 3sat nun erstmals ausstrahlt.
Regisseur Colin Nutley präsentiert in bester "Sex and the City"-Manier ein herzerfrischendes Feel-Good-Movie über partnerlose Frauen jenseits der 40.
Adam Trent gilt als einer der talentiertesten Magier weltweit. In der zehnteiligen Reality-Reihe "The Road Trick" begibt der US-Amerikaner sich bei Red Bull TV auf einen verblüffenden Trip durch die Metropolen Europas.
Flüchtlingskrise mal andersrum: Im ARD-Film ist Afrika das Sehnsuchtsziel für politisch verfolgte Deutsche.
Zum 25-jährigen Bestehen der Daily-Soap "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" legen sich die Macher ordentlich ins Zeug. Neben einer spannenden Jubiläumsfolge in Spielfilmlänge bekommt die Serie auch einen neuen Vorspann.
"Sherlock" kehrt an Pfingsten mit neuen Folgen ins deutsche Fernsehen zurück.
Ein Duell statt zwei und vier Moderatoren: Der Sendetermin für das Kanzlerduell steht.