24 Stunden, 21 Konzerte

3sat feiert den Tag der Arbeit erneut mit "Pop around the Clock".

Ob jener 3sat-Mitarbeiter, der sich einst das Konzept von "Pop around the Clock" ausgedacht hat, von seinem Chef einen Orden verliehen bekommen hat? Es würde einen zumindest nicht wundern. Denn seit nunmehr 15 Jahren füllt der Dreiländersender mit der simplen Idee, einen Sendetag ausschließlich mit Konzertmitschnitten zu bestücken, verlässlich jedes Silvester und jeden Maifeiertag. Auch in diesem Jahr steht der Tag der Arbeit wieder ganz im Zeichen der Pop- und Rockmusik, wenn von 6.10 Uhr in der Früh bis spät hinein in die Nacht Stars wie Eric Clapton, Ed Sheeran oder die Rolling Stones die Fernsehbühne rocken.

Den Anfang macht Musik für die älteren Semester: B. B. Kings Montreux-Konzert von 1993 eröffnet den Tag, es folgen Auftritte von Haudegen wie Eric Clapton (7.10 Uhr), den Dire Straits (8.55 Uhr) und Kiss (11.05 Uhr). Um 12.05 Uhr darf dann ein Vertreter der jüngeren Popmusik ran: Ed Sheeran spielte 2015 im Rahmen seiner "x-Tour" vor über 240.000 Fans im Londoner Wembley Stadium. Mit seiner erfolgreichen, aber nie zu gefälligen Popmusik zählt der 26-jährige Brite zu den derzeit angesagtesten Musikern von der Insel. Zuletzt veröffentlichte er mit "Divided" sein drittes Soloalbum und stellte damit gar einen Rekord auf: Keine Platte verkaufte sich jemals in Großbritannien in der ersten Woche ihrer Veröffentlichung besser, außerdem landeten ganze neun Songs gleichzeitig in den britischen Top-10.

Den Nachmittag bestreiten weitere Hit-Giganten von der Insel, so etwa Coldplay mit ihrer "Ghost Stories"-Tour, die sie auch nach Los Angeles führte (14.05 Uhr), und Jeff Lynne, der 2014 mit seinem Electric Light Orchestra nach 28 Jahren wieder im Londoner Hyde Park auf der Bühne stand (15.00 Uhr). Phil Collins mit einem 20 Jahre alten Auftritt im Palais de Omnisports in Paris (16.00 Uhr) beschließt die Briten-Runde, bevor mit Peter Maffay (17.15 Uhr) und BAP (18.30 Uhr) zwei Deutschrocker übernehmen.


Am Abend gehört die 3sat-Bühne dann den ganz Großen: Um 19.30 Uhr und um 20.15 Uhr spielt Bruce Springsteen auf, zuerst mit einem Mitschnitt aus dem Jahr 1980, anschließend mit einem Konzert neueren Datums: 2013 trat der "Boss" zusammen mit Weggefährten wie Patti Smith, Elton John und Sting in Los Angeles auf. Zusammen interpretierten sie Songs aus Springsteens langer Karriere. Um 21.10 Uhr wird es für einen Moment nostalgisch, wenn Queen mit einem Mitschnitt aus dem Jahr 1981 zu sehen sind. Bei der Show in Montreal spielte die Band um Freddie Mercury und Brian May ein letztes Mal live in Viererbesetzung, außerdem hatte "Under Pressure" Bühnenpremiere, nachdem der Song kurz zuvor weltweit die Chartsspitzen erklommen hatte.


Um 22.20 Uhr zeigt 3sat, wie schon zuletzt an Silvester, die historische Show der Rolling Stones in Kuba. "Havana Moon", aufgezeichnet im März 2016, war der erste Auftritt einer britischen Rockband auf der Insel. "Es gibt die Sonne, den Mond und die Sterne, und es gibt die Rolling Stones", sagte Stones-Gitarrist Keith Richards nach der Show. "Es war etwas Besonderes, zu sehen, wie Kuba endlich die Möglichkeit bekam, abzurocken." Unter freiem Himmel und bei freiem Eintritt spielten Richards, Mick Jagger, Ron Wood und Charlie Watts die größten Hits ihrer nunmehr 54 Jahre währenden Karriere.


Sven Hauberg
ProSieben schickt in "Global Gladiators" acht Promis in die Wüste, genauer gesagt auf eine Abenteuerreise nach Afrika. Das Format erinnert dabei ein bisschen an "Big Brother" trifft das "Dschungelcamp". Wir beantworten vor dem Start die wichtigsten Fragen.
Neugierig warten Serienfans in aller Welt auf die fünfte Staffel von "House of Cards". Dass alle dabei über Parallelen zur Realität sprechen, tut der US-Serie nur auf den ersten Blick gut.
Vor 25 Jahren ging der deutsch-französische Kultursender ARTE erstmals auf Sendung. In Zeiten wie diesen ist der Kanal für die Fernsehlandschaft wichtiger denn je.
Erstmals seit elf Jahren steht Eintracht Frankfurt wieder im DFB-Pokalendspiel. Im Finale gegen Borussia Dortmund ist die SGE allenfalls Außenseiter. Das Erste zeigt die Partie im Berliner Olympiastadion live.
In der Verwechslungskomödie entdeckt Matthias Schweighöfer das Vollweib in sich.
Die Dokumentation (Erstsendung) vom NDR erzählt die 500-jährige Geschichte der jüdischen Bevölkerung Venedigs in opulenten Bildern und Interviews.
Ist der Mordanschlag auf den Kunstlehrer Edvin Lundberg (Henrik Norlén) ein Akt der Rache? Kommissar Robert Anders (Walter Sittler) hat schnell seine eigene Theorie.
Der BR blickt eine Woche nach dem Abschied zurück auf die Karriere von Philipp Lahm.
Das ZDF lässt neue Folgen der Polit-Comedy "Eichwald, Mdb" drehen. Inhaltlich gibt sich die zweite Staffel brandaktuell.
Keine Bewegtbildrechte mehr: Sport1 muss die "Telekom Spieltaganalyse" aus dem Programm nehmen.
"Um Himmels Willen" feiert Jubiläum. Und in der 200. Folge geht es um nichts weniger als die Zukunft von Kloster Kaltenthal.
RTL Nitro zeigt erneut die vollen 24 Stunden vom Nürburgring. Der Männersender will dabei seinen eigenen Weltrekord für eine Live-Übertragung brechen. Mehr als 26 Stunden Sendezeit am Stück sind geplant.
Wenige Wochen vor dem Start der siebten Staffel veröffentlicht HBO einen neuen "Game of Thrones"-Trailer. Fans dürfen sich auf eine epische Schlacht einstellen.