Seltsam? - Aber so steht es geschrieben!

Die schaurige Amazon-Serie "Lore" greift wahre Begebenheiten auf

Mit schaurigen Gruselgeschichten, die allesamt auf wahren Begebenheiten basieren sollen, erreicht der US-amerikanische Autor Aaron Mahnke ein erstaunlich großes Publikum. Mehr als fünf Millionen Anhänger folgen dem selbsternannten "Writer of Dark Things", wenn er seit März 2015 jeden Monat wieder mit düsteren Erzählungen zu den modernen Mythen und schaurigen Legenden unserer Zeit führt. Das Besondere allerdings bei Mahnke und seiner Serie "Lore" ist, dass die Fans via Podcast an die Horrorstorys gefesselt werden. In der gleichnamigen sechsteiligen Miniserie greift Amazon Prime Video den schaurigen Trend nun auf und erforscht die Hintergründe hinter populären Horrormythen. Für die Serien-Umsetzung konnten neben dem Grusel-Meister einige namhafte Produzenten und Darsteller begeistert werden.

Aaron Mahnke erzählt in seiner Podcast-Serie wahre Geschichten, die zu einer Art Folklore wurden. Ähnlich den berüchtigten Urbanen Legenden, bei denen irgendjemand immer irgendjemanden kennt, dem schon mal eine Giftspinne aus einer Bananenkiste entgegengesprungen ist, spielt er mit einer Mixtur aus wahrer Begebenheit und fiktiven Elementen. Kann das wirklich so geschehen sein, fragen sich die Zuschauer nun auch bei der Serien-Umsetzung "Lore".

Gleich die erste Episode führt in schaurige Abgründe. Eine Frau mit dem Namen Mary Heart soll einstmals 1836 bei lebendigem Leibe begraben worden sein. Dennoch entwickelte sie aus ihrem Grabe heraus ein ebenso erstaunliches wie schreckliches Eigenleben. In einem weiteren thematisch verwandten Handlungsstrang verliert ein Mann (Campbell Scott, "Entscheidung aus Liebe") ein Familienmitglied nach dem anderen an Tuberkulose. In seiner Verzweiflung testet er eine rätselhafte Tinktur, die Schutz versprechen soll - das allerdings mit fatalen Folgen.


Wie Mahnke in seinen Podcast-Geschichten Wahres, Erfundenes und Dokumentarisches ineinander verschwurbelt, um die Ursprünge der Horrorstorys mit Vampiren, Werwölfen oder besessenen Puppen zu erkunden, liefern seine Vorlagen auch den unterschiedlichen Filmemachern und Produzenten eine Spielwiese durch die Genres. So erstaunt die Pilotfolge mit unheimlichen Animationen, die wie aus dem Albtraum eines Kindes wirken. Gleichzeitig vermitteln alte Archivaufnahmen und Filmszenen den Eindruck dokumentarischer Authentizität.


Namhafte Produzenten wie Gale Anne Hurd ("The Walking Dead", "Terminator") oder Glen Morgan ("Akte X - Die unheimlichen Fälle des FBI") zeigten sich von den Möglichkeiten der Erzählweise Mahnkes beeindruckt. Sie zeichneten jeweils für eine inhaltlich nicht voneinander abhängige Episode verantwortlich. Für die Hauptrollen hat man Robert Patrick ("Terminator 2"), Kristin Bauer van Straten ("True Blood"), Adam Goldberg ("Fargo"), Holland Roden ("Teen Wolf"), Colm Feore ("House of Cards") und Campbell Scott ("The Amazing Spider-Man") gewinnen können.


Der Grusel-Cocktail startet am Freitag, 1. Dezember, exklusiv beim Streaming-Service Amazon Prime Video. Dann sind alle sechs Episoden in deutscher Synchronfassung verfügbar.


Andreas Schöttl
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